Monaco
Monaco ist europaweit ein Synonym für Exklusivität, ein Zwergstaat, in dem die Reichen und Schönen die Mittelmeersonne genießen. Die Fläche in dem kleinen ganz von Frankreich umgebenen Land ist knapp bemessen. Exklusiv ist daher auch die Einwanderungspolitik Monacos. Ein Vermögen muss schon mitbringen, wer sich rund um den Monte Carlo ansiedeln möchte. Dennoch gibt es auch in Monaco noch ganz normale Menschen mit ganz durchschnittlichen Jobs. Die meisten von ihnen allerdings sind echte Monegassen oder leben im benachbarten Frankreich.
Monaco ist der Zwergstaat der Reichen und Schönen. Mit diesem Klischee lebt man und man will auch weiterhin alles tun, um dieses Image zu behalten. Politisch und Wirtschaftlich wird hier eine Politik geführt, die den anderen Staaten schon lange ein Dorn im Auge ist. Zum Erhalt der Steueroase und zum Schutz der Reichen werden auch gerne mal demokratische Werte wie die Pressefreiheit außer Acht gelassen. Auch die Rechte des Nationalrates und die Gleichstellung der Geschlechter, prangert der Europarat seit Jahren an. Doch der größte Streitpunkt auf der politischen und wirtschaftlichen Weltbühne, ist die Begünstigung von Steuerhinterziehung und Geldwäscherei. So steht Monaco auf der Liste der unkooperativen Steueroasen. Hier sollte angemerkt werden, dass es weltweit nur fünf Staaten gibt, die es in diese Liste geschafft haben.
Wer die Chance hat dauerhaft im Fürstentum zu leben, der kann das Leben genießen. Das Wetter ist herrlich und das ganze Jahr kann man prominente Persönlichkeiten treffen. Die ärztliche Versorgung ist vorbildlich und die Lebenserwartung liegt bei 80 Jahren. Was will man mehr?
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