Dominikanische Republik
Der Traum von karibischer Sonne 365 Tage im Jahr ist für viele Auswanderer, die in die Dominikanische Republik aufbrechen, sicher ein wichtiger Beweggrund für die Entscheidung für dieses Land, das sich mit Haiti eine Insel der Großen Antillen teilt. Doch auch hier muss man arbeiten um zu leben. Zudem ist es nicht einfach sich dauerhaft in der Dominikanischen Republik niederzulassen und eigenständig für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Hier sind schon manche Träume geplatzt.
Auch wenn die Preise günstig sind und das Strandleben lockt, sollte man als Auswanderer seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Es ist in jedem Fall ratsam mit einigen Rücklagen auszuwandern, denn es gibt leider keine wirkliche Job-Garantie. Zwar ist der Tourismus unaufhaltsam im Aufwärtstrend und es werden auch Arbeitskräfte gesucht, aber meistens werden die Jobs nur an Insulaner vergeben. Daher sollte man schon vorab in Deutschland auf Jobsuche gehen. Die großen Touristikkonzerte bieten viele Jobs an. Wer nur auf Zeit auswandern will, der sollte sich für einen der begehrten Animateur-Saisonjobs bewerben. Die führen nicht selten direkt in eine dauerhafte Auswanderung.
Gute Chancen haben auch Auswanderer, die mit der Absicht kommen, sich selbstständig zu machen. Die Immobilien sind günstig und dank des fluorierenden Tourismus, können neue Restaurants und Lokale sich schnell etablieren. Überhaupt haben Auswanderer, die sich selbstständig machen wollen im Bereich der Gastronomie und des Tourismus die besten Chancen.
Das Wetter und die traumhaften Strände mögen verlockend sein, aber die Dominikanische Republik hat auch mit genügend Problemen zu kämpfen. Die ärztliche Versorgung ist schlecht und noch immer sind 5 % der Kinder unterernährt. Trotz herrschender Schulpflicht gibt es nicht flächendeckenden Schulen.
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