Panama
Oh, wie schön ist Panama! Schon Janoschs Bär und Tiger wollten gerne nach Panama reisen. Und auch wenn sie nie dort ankamen, so hatten sie doch Recht: Panama ist schön. Das südlichste Land Mittelamerikas verströmt karibisches Flair, ist aber wirtschaftlich solider aufgestellt als viele Nachbarländer und karibische Inselstaaten.
Einer der wichtigsten Gründe dafür ist der Panama-Kanal. Die schiffbare Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik ist eine der Haupteinnahmequellen des kleinen Landes. Deshalb will man die Erweiterung des Kanals weiter vorantreiben. Schon seit Jahren werden dafür zahlungskräftige Investoren gesucht. Doch diese müssen erst einmal gefunden werden, denn für den Ausbau der Wasserstraße müssen, nach vorsichtigen Kalkulierungen, mindestens 8 Milliarden Dollar aufgebracht werden. Ziel ist es auf dem Panama-Kanal sogenannte Panamax-Schiffe einzusetzen. Sie sollen eine unkomplizierte Passage möglich machen. Umstritten ist jedoch, dass dafür etliche Bauern umgesiedelt werden müssten.
Auswanderer nach Panama sollten sich im Klaren darüber sein, dass das Land mit vielen Problem zu kämpfen hat. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und trotz aller Anstrengungen kaum in den Griff zu bekommen. Unübersehbar ist auch die Armut gegen die die Regierung seit Jahren bekämpfen will, aber noch kein wirkliches Konzept gefunden hat. Dort wo Armut und Arbeitslosigkeit herrscht, ist natürlich auch die Kriminalität nicht weit. Auch den Umgang mit der Korruption werden Immigranten schnell lernen. Diese zieht sich nämlich durch alle Schichten.
Die Jobsuche für Ausländer kann sich in Panama allerdings hinziehen, da in panamaischen Unternehmen nur zehn Prozent Ausländer beschäftigt werden dürfen.
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